Buchrezension: Momofuku Milk Bar

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Buchrezension: Momofuku Milk Bar

Momofuku Milk Bar 

Backbuch von Christina Tosi, Clarkson Potter Verlag (2011)

Momofuku Milk Bar von Christina Tosi

Christinas Milk Bar Bäckerei ist sehr erfolgreich in vielen amerikanischen Städten vertreten. In der Milk Bar werden Cookies, Kuchen, Torten, Softeis, Milchshakes, Brötchen und Brote verkauft. Bekannt ist sie vor allem für ihre außergewöhnlichen Kreationen wie zum Beispiel der Cereal Milk. Im April wird sie bei einer Folge von Chef’s Table: Pastry bei Netflix porträtiert.

?? April 13

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Wie kam ich zu diesem Buch?

Von den Momofuku Restaurants habe ich zum ersten Mal in der Netflix Serie  The Mind of a Chef gehört. In der ersten Staffel ist Restaurantgründer und Chefkoch David Chang dabei und in der Serie zeigt Christina Tosi auch ein paar Rezepte. Ich war von ihren kreativen Ideen sofort angetan und wollte mehr über sie erfahren.

Auf ihrer Homepage lassen sich einige der Milk Bar Rezepte finden. Ich wollte mehr über Christina und ihre Backkunst lesen und habe mir das Momofuku Milk Bar*Buch zum Geburtstag schenken lassen.

Inhalt

Dieses Buch ist so viel mehr, als „nur“ ein Backbuch. Es bietet tolle Geschichten, Hintergründe, ganz viel Know How und inspirierende Bilder. Schon das Vorwort finde ich spannend geschrieben. David Chang erzählt wie er und Christina aufeinander getroffen sind. Ihre Kreationen waren zunächst nur für die Mitarbeiter der Restaurants gewesen. Mit der Zeit schaffte sie es mit ihren süßen Kreationen auf die Momofuku Speisekarte und legte damit den Grundstein für die Milk Bar Cafés.

Neben tollen Geschichten punktet dieses Buch mit ausführlichen Erklärungen zu Techniken und Zutaten. Praktischerweise entsprechen alle Mengenangaben dem metrischen System (also Gramm anstatt Cups).

Bewertung

Dieses Buch ist wunderbar und schwierig zugleich.

Die Geschichten und Erläuterungen sind super interessant. Beim Durchblättern überkommt einem richtig große Lust mal etwas Neues auszuprobieren. Die Rezepte erfordern jedoch etwas mehr Hingabe und Vorbereitung als bei herkömmlichen Backbüchern. Die Rezepte sind teilweise recht aufwendig oder kompliziert. Wenn man sich für Backtechniken interessiert, dann sind die detaillierten Angaben zur Herstellung spannend und lehrreich. So wird beispielsweise sehr gut erklärt, warum sie den Cookieteig so lange schlägt.

Einige Zutaten (Zitronensäure, Feuilletine, Glukose etc.) sind nicht unbedingt einfach zu beschaffen. Wenn man sich aber die Mühe macht, dann wird man mit tollen Ergebnissen belohnt. Auf meiner Backwunschliste steht der Milk Bar crack pie ganz oben. Ich müsste mir halt noch die Mühe machen und gefriergetrockneten Mais besorgen…

Insgesamt vergebe ich 3 von 5 Backherzen und empfehle dieses Buch ambitionierten Backfans.

♥♥♥ ♡ ♡

 

Mein Lieblingsrezept aus dem Buch

Der Karottenkuchen (carrot cake Seite 119) ist sehr lecker. Geschmack und Konsistenz sind richtig gut und das Rezept wird mit herkömmlichen Zutaten zubereitet. Beim Ausprobieren hatte ich grapeseed oil falsch übersetzt. Anstatt Traubenkernöl (!) hatte ich Rapsöl verwendet und mich über den Beigeschmack gewundert. Ich würde beim nächsten Mal Traubenkernöl besorgen oder ein geschmacksneutrales Öl wie z.B. Sonnenblumenöl verwenden.

Amerikanische Backbücher

Ich liebe amerikanische Backwaren und teste gerne Rezepte für Brownies, Cookies, Muffins usw. Für authentische Ergebnisse nutze ich gerne echte amerikanische Rezepte.

Für meinen Geschmack wird in den originalen Rezepten jedoch oft zu viel Zucker verwendet und die superfetten, klebrigen Frostings mag ich auch nicht besonders. So probiere ich gerne herum. Beim ersten Backversuch backe ich das Rezept exakt nach und bei weiteren Testläufen reduziere ich oft die Zuckermenge oder tausche einzelne Zutaten aus. So entstehen dann wieder neue Kreationen die authentisch und dennoch lecker sind.

Englische Rezepte muss man für sich übersetzen und die Mengenangaben sollten von Cups und Unzen ins metrische System umgerechnet werden. Zum Nachschlagen empfehle ich schlicht Google Translate und fürs Umrechnen gibt es viele Tabellen. Das macht zwar ein wenig Arbeit aber lohnt sich (meistens)!

 

Hast du das Momofuku Milk Bar Backbuch schon in den Händen gehabt? Was denkst du darüber?

Süße Grüße

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By | 2018-07-16T12:44:55+00:00 4. Februar 2018|Buchrezension, Foodie Ideen, Infos, Tipps|0 Comments

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