Foodcast – Folge 13 Olivenöl

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Foodcast – Folge 13 Olivenöl

Shownotes – Olivenöl

Ich mag keine Oliven, liebe aber Olivenöl.

In dieser Folge geht es um Olivenöl-Fakten. Wusstest du zum Beispiel, dass Olivenöl eigentlich ein Fruchtsaft ist? Ich habe für euch viele Infos zu den unterschiedlichen Qualitäten und der Lagerung zusammengestellt.

 

Über diese Folge

Episodendauer: 34 Minuten

Du kannst dir die Olivenölfolge hier oder bei  iTunes (Apple)  oder Stitcher (Android) anhören:

Olivenöl = Fruchtsaft?

Der Olivenbaum ist sehr robust und kann viele hundert Jahre alt werden. Die Steinfrucht des Olivenbaums, die Olive wird in einer Ölmühle zu Olivenöl verarbeitet. Bei Olivenöl handelt es sich eigentlich um Fruchtsaft aus Olivenfrüchten. Im Gegensatz zu anderen Ölsorten, wo nur der Kern verarbeitet wird, wird beim Olivenöl das frische Fruchtfleisch mit den gemahlenen Kernen zu Olivenöl gepresst.

Gesundheit

Das Olivenöl gesund ist, ist ja eigentlich allgemein bekannt. Hier findest du ausführlich alle gesundheitlichen Vorteile.

Meine persönlichen Favoriten:

  1. Die einfach gesättigten Fettsäuren des Olivenöls senken den Cholesterinspiegel
  2. Olivenöl wirkt entzündungshemmend
  3. Olivenöl ist gut für die Haut und verlangsamt das Altern der Hautzellen

Gesund und lecker, Olivenöl ist eigentlich das ideale Lebensmittel.

 

Qualitätsmerkmale

Manchmal sind die Bezeichnungen verwirrend, lass es uns einfach mal runterbrechen:

kaltgepresst/warmgepresst

Natives Öl ist kaltgepresst. Warmgepresstes und teilweise unter Zuhilfenahme von Lösungsmitteln behandeltes Öl wird raffiniert um es wieder von unerwünschten Stoffen gereinigt. Raffiniertes Öl ist günstiger, da bei dieser weniger schonenden Verarbeitung mehr Öl aus der Pflanze gewonnen werden kann. Das Öl ist hitzestabiler und hat viel weniger Eigengeschmack als native Öle. Native Öle eignen sich besonders zum Verfeinern von Gerichten, da sie viel geschmacksintensiver sind. Natives Olivenöl ist mild und fruchtig und eignet sich zum schonenden Braten. Zum richtig scharfen Anbraten eignet sich raffiniertes Olivenöl.

 

Güteklassen

Gemäß EU-Verordnung werden 8 Güteklassen unterschieden. Von der höchsten Qualitätsstufe mit naturbelassenen Öl bis hin zu raffiniertem Öl. Der Unterschied zwischen Natives Olivenöl extra und nativ ist, dass bei nativ extra der Säuregehalt geringer ist und die Fruchtqualität unversehrten Oliven besser ist.


Kategorie 1 Natives Olivenöl Extra -> Höchste Qualitätsstufe

Kategorie 2 Natives Olivenöl

Kategorie 5 Olivenöl -> Mischung aus nativem und raffiniertem Öl

Kategorie 8 Oliventresteröl  -> Mischung aus nativem Öl und Tresteröl (Trester = Rückstände aus den Plfanzenresten) ist bei uns eher selten zu bekommen.


Was kaufen?

Schau Dir beim Einkauf das Etikett der Flasche genau an.

Es gibt Qualitätssiegel. Es gibt beispielsweise ein rotes D.O.P oder ein blaues I.G.P. Siegel, wobei das rote wohl wertiger ist, hier mehr Infos dazu Ök-Kontor.

Ich bin bei solchen Siegeln meist kritisch da es natürlich offizielle, geschützte gibt aber ansonsten jeder sich irgendein buntes Siegel basteln kann. Ich möchte auch keine höchst wissenschaftliche Angelegenheit daraus machen. Ich vertraue da auf mein Bauchgefühl -probieren geht über studieren. Ich denke wenn man sich einfach mal überlegt, dass superbilliges Öl aus einen bestimmten Grund so günstig ist, dann ist das wie mit vielen anderen Sachen auch. Teuer ist nicht immer gut, aber raffiniertes, gemischtes Öl ist einfach anders als naturbelassen und kaltgepresst.

 

Tipps zur Lagerung

Immer gut verschlossen, an einem dunkeln und nicht zu warmen Ort lagern. Dafür bietet sich der Kelleran. In der Käsefolge empfahl Käsebauer Anton auch den Keller für die Lagerung. Vielleicht richte ich mir im Keller einen Vorratsraum ein. Käse, Wein, Olivenöl, ich bin dann nur noch im Keller ?

Bei meiner Tour im heimischen Küchenschrank hatten alle Olivenölflaschen ein Mindesthaltbarkeitsdatum aufgedruckt. Nur ein Olivenöl hatte das Herstellungsdatum, bzw. das Erntejahr auf dem Etikett stehen. Älter als 1,5 – 2 Jahre sollte das Öl beim Verzehr nicht sein. Bei extra hinzugefügten Aromastoffen wie zum Beispiel Zitrone oder Kräuter kann das Öl auch schon früher verderben. Hebt das Öl nicht ewig auf. Genießt es und stellt es nicht nur aus. Olivenöl ist ein Lebensmittel und kein Ausstellungsstück im Museum.

Die ungefähre Haltbarkeit von Olivenöl bei unterschiedlicher Lagerung:

warm, offen im Sonnenlicht: wenige Tage

warm, offen, lichtgeschützt: mehrere Wochen

warm, lichtgeschützt, luftgeschützt: mehrere Monate

kühl (10 bis 16 °C), lichtgeschützt, luftgeschützt: mehrere Jahre

Quelle https://www.oelea.de/olivenoel-wissenswertes#.WvSucYiFPZs

 

Was tun mit Olivenöl?

Viele Anwendungsmöglichkeiten:

  • Salatdressing
  • Auf Pizza
  • Auf Gemüse
  • In Brot tunken mit Meersalz
  • Zu Gemüse oder Rosmarinkartoffeln mit Knoblauch
  • Schokolade und Olivenöl passt gut zusammen
  • Als Geschenk: Olivenöl mit z.B. Chilli oder Knoblauch selber verfeinern
  • Olivenöleis
  • Für diese Folge hab ich Vanilleeis mit Olivenöl und etwas Meersalz probiert. Überraschenderweise total lecker!
  • Ich habe kürzlich einen Olivenölkuchen gebacken. Der Kuchen schmeckt gut, aber nicht so gut, dass ich dafür nochmal eine halbe Flasche vom guten Olivenöl einsetzen würde. Zudem schmeckt der Kuchen für meinen Geschmack etwas zu fettig.

Und sonst so?

 

Olivenölparty Meetup

Fändet ihr ein Olivenöl-Tasting im Raum Krefeld interessant? Meldet euch bei mir und ich organisiere da was.

 

Habt ihr schon mal Olivenölkuchen gegessen? Wie hat er euch geschmeckt?

Süße Grüße

 

Allgemeines zum Podcast

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Der Crispel Foodcast ist ja noch ganz neu und so freue ich mich sehr über euer Feedback. Schreib mir gerne einen Kommentar hier unter die Shownotes oder eine E-Mail an hallo@foodiepodcast.de und Bewerte den Podcast auf iTunes oder Stitcher.

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Alle erwähnten Links:

By | 2018-07-06T00:02:13+00:00 11. Mai 2018|Foodie Ideen, Infos, Podcast, Tipps|0 Comments

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