Foodcast – Folge 17 Hefeteig

/, Infos, Podcast, Tipps/Foodcast – Folge 17 Hefeteig

Foodcast – Folge 17 Hefeteig

Shownotes – Hefeteig

Hefegebäck ist super lecker und total vielseitig. Viele Hobbybäcker haben ein wenig Angst um das Gelingen von Hefeteigrezepten. Die Angst in unbegründet. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Hefeteig ganz einfach zuzubereiten ist und was man alles damit anstellen kann.

Über diese Folge

Episodendauer: 27 Minuten

Du kannst dir die Hefefolge hier oder bei  iTunes (Apple)  oder Stitcher (Android) anhören:

 

Zimtschnecken, frisch aus dem Ofen

Was gibt es Besseres als warmes Hefegebäck? Ich bin ein großer Hefeteigfan und backe sehr gern mit frischer Hefe.

Was ist eigentlich Hefe?

Backhefe ist ein Pilz.

Der griechisch-lateinische Gattungsname Saccharomyces bedeutet „Zuckerpilz“.

Quelle: Wikipediaeintrag Backhefe

 

Frische Hefe / Trockenhefe

Für einen guten Hefeteig eignen sich frische Hefe und Trockenhefe gleichermaßen. Die Trockenhefe ist praktisch, da sie länger haltbar (aber auch nicht ewig, achte auf das Haltbarkeitsdatum!) und gut dosierbar ist. Für spontanes Backvergnügen habe ich immer Trockenhefe auf Vorrat da.

Vielleicht bilde ich es mir nur ein, aber mir schmeckt Gebäck aus frischer Hefe besser und das Gebäck wird meiner Meinung nach auch lockerer. Ich kaufe sie nur nach Bedarf, da sie recht bald nach dem Einkauf verbraucht werden muss. Nur so behält sie ihre Triebfähigkeit und vergammelt nicht im Kühlschrank.

 

Ein Tipp zur Lagerhaltung: 

Man kann Hefe einfrieren. Beim Auftauen frischer Hefewürfel solltest du nur vorsichtig sein und eine Unterlage zum Auffangen des Tauwassers verwenden. Zudem solltest du die aufgetaute Hefe nicht zu lange stehen lassen, damit sie nicht unkontrolliert aufgeht. Also, nach dem Auftauen direkt verarbeiten!

Trockenhefe kann man ebenfalls einfrieren. Das lohnt sich zum Beispiel wenn man eine Großpackung Trockenhefe gekauft hat. Großpackungen gibt es in Geschäften für Hobbybrauer oder Hobbywinzer, da die Hefe  den Gärungsprozess unterstützt und entsprechend in größeren Mengen verwendet wird. Wenn man die Verpackung öffnet kommen andere Bakterien dazu und die Hefe verdirbt schneller. Eingefrorene Trockenhefe verklumpt nicht und bleibt streufähig.

Vorteig?

Hefeteig gelingt auch sehr gut ohne Vorteig. Bei den Recherchen für diese Folge habe ich gelesen, dass das Gebäck mit Vorteig feinporiger wird. Begründet wird es damit, dass das Fett erst später dazu kommt und sich die Hefe erstmal ungehindert entfalten kann. Das musste ich unbedingt probieren und habe meine Streuselkissen  zur Probe mit einem Vorteig gebacken.Für mich war kein Unterschied in den Poren festzustellen und so werde ich weiterhin ohne Vorteig Hefeteig backen.

 

Gehen lassen

Ich lasse meinen Hefeteig gerne auf der Heizung ruhen. Ein sonniger, vor Zugluft geschützter Ort ist ebenfalls geeignet. Meine Mutter lässt Hefeteig beispielsweise im Backofen bei niedrigster Temperatur (um die 30 Grad gehen). Es darf auf keinen Fall zu heiß werden, denn ansonsten sterben die Hefezellen ab.

„Währenddessen dürfen die Teigstücke keine Zugluft abbekommen“, sagt Meuser. Sonst trocknet ihre Oberfläche aus, es bildet sich eine unelastische Haut, die später beim Backen aufreißt. Am besten deckt man die Teiglinge mit einem feuchten Tuch ab. So bleiben sie feucht und sind vor Zugluft geschützt, die die Verdunstung fördern und das Austrocknen beschleunigen würde.

Quelle, Friedrich Meuser in Der Tagesspiegel

 

Nach dem Backen

Frisches Hefegebäck schmeckt am besten, daher sollte man es bald essen oder einfrieren. Nicht sofort gegessenes Hefegebäck sollte luftdicht einpackt werden. Zur Aufbewahrung nutze ich meinen Brotkasten. Dort ist es dunkel und nicht zu warm. Mit Obst belegte Hefeteilchen oder auch Pizza schmeckt am zweiten Tag noch recht gut und wird nicht so schnell trocken. Hefeteilchen können auch erneut aufgebacken werden. Dazu das Teilchen mit Wasser anfeuchten und kurz noch mal im Ofen aufbacken.

Tipps für guten Hefeteig

  • Lauwarme Milch verwenden (die Milch bitte nicht zu stark erhitzen, sonst leidet die Hefe)
  • Den Teig gut kneten. Der Hefeteig ist fertig geknetet, wenn er eine homogene Masse bildet, glänzt und sich leicht vom Schüsselrand ablöst, das kann schon mal 5-10 min dauern
  • Gib dem Teig Zeit und Ruhe bis er sein Volumen verdoppelt hat
  • Jedoch sollte der Teig auch nicht zu lange ruhen. Wenn er nicht rechtzeitig gebacken wird, dann kann der Teig zusammenfallen und hat dann keine Triebkraft mehr um erneut aufzugehen. Die Hefe zersetzt mit der Zeit das Klebereiweiß im Mehl und damit verliert der Teig die Stabilität um erneut Gärgase zu halten und aufzugehen.
  • Für frischen Hefezopf zum Frühstück: den Teig kalt ansetzten (kalte Zutaten) und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Dabei ein ausreichend großes Gefäß für den Teig verwenden, sonst quillt er über. Das ist mir schon passiert 😬
  • Vor dem Backen kann man die Teiglinge einfrieren. Das klappt sehr gut und man hat einen wunderbaren Vorrat für spontanen Besuch oder Gelüste. Die TK-Hefeteiglinge halten sich bis zu 6 Monate.

 

Die Frage der Woche: 

Backst du gerne Hefeteig?

 

Süße Grüße

Allgemeines zum Podcast

Wo kann man den Podcast sonst noch hören und wann gibt es neue Folgen?

 iTunes und Stitcher

Du kannst den Podcast hier auf foodiepodcast.de hören oder auch kostenlos über iTunes (Apple Nutzer)  oder Stitcher (Apple und Android) darauf zugreifen.

Zum iTunes Podcast-Player

Zum Stitcher Podcast – Player

Listen to Stitcher

Weitersagen

Der Crispel Foodcast ist ja noch recht neu und so freue ich mich sehr über euer Feedback. Schreib mir gerne einen Kommentar hier unter die Shownotes oder eine E-Mail an hallo@foodiepodcast.de und Bewerte den Podcast auf iTunes oder Stitcher.

Erzähl deinen Freunden und anderen Foodies vom Foodcast!

 

Alle erwähnten Links:

By | 2018-10-25T10:20:48+00:00 8. Juni 2018|Foodie Ideen, Infos, Podcast, Tipps|0 Comments

About the Author:

Leave A Comment